Queensland – “The Sunshine State” oder doch eher “Land des Regens”?
18 04 2011In Tin Can Bay trafen wir auch ein sehr nettes Pärchen aus Tirol, “die Leni” und “den Michel” aus Seefeld, die so wie wir mit einem Campervan entlang der Ostküste unterwegs waren, allerdings in der entgegengesetzten Richtung. Nach ein paar gemeinsamen gemütlichen Stunden wurde es dann aber leider doch Zeit die Weiterfahrt anzutreten, da noch einiges an Kilometern vor uns lag.
Am Palmsonntag kamen wir nach einer langen Tagesfahrt in Rockhampton (genannt Rocky) an, etwas erschöpft und mit großem Hunger. In der Steakhauptstadt – “beef capital of Australia” – wollten wir uns am Abend so ein richtig leckeres, saftiges Steak gönnen. Als wir dann aber so durch die Stadt spazierten, stellten wir doch mit einigem Erstaunen fest, dass wir uns in einer “Geisterstadt” bewegten: kaum Autos, kaum Leute und bis auf ein Pub war in der ca. 60.000 Einwohner-Stadt so ziemlich alles geschlossen. Und wie soll es anders sein – leider auch die Restaurants … also nix mit einem Mega-Steak in Rocky. Dafür gönnten wir uns noch ein Bierchen und fuhren dann doch etwas frustriert und hungrig zurück zum Campingplatz.
Doch das war noch nicht alles: Unser ständiger Begleiter der Regen meldete sich wieder einmal kräftig zurück. Nach dem Besuch im Visitor Centre in Rockhampton, in dem wir uns über einen Segeltrip auf den Whitsunday Islands informieren wollten und den aktuellen Wetterbericht bekamen, fuhren wir geradewegs zum Supermarkt Coles und deckten uns mit Frustschoko und Frustchips ein – der Schokovorrat war schon nach einigen Kilometer Fahrt bedenklich geschrumpft ;-) Warum? Der Wetterbericht hatte durchgehend Regen für die kommenden 5 Tage verkündet. So beschlossen wir den Segelturn auf die Südsee zu verlegen. Hier half nicht einmal der Ausspruch den die Australier so gerne von sich geben: “Hi guys, no worries about that” :-(
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